Altes Haus und neue Viessmann-Hybrid-Heizung – von 1931 bis Dezember 2025: Probleme und offene Fragen
Dies „Tagebuch einer Wärmepumpe“ beschreibt den langen Weg eines alten Hauses von der koksgefeuerten Schwerkraftheizung zur Hybrid-Wärmepumpe. In einem Zeitraum von fast 100 Jahren wurden regelmäßig neue Technologien eingesetzt, um im Winter Wärme ins Haus zu bringen und dort zu halten. Wie das zuletzt in den Jahren 2024 und 2025 mit einem Hybrid-System (Gas-Brennwertkessel und elektrische Luft-Wärmepumpe der Firma Viessmann) und der Firma Büring aus Münster-Hiltrup funktioniert hat, steht am Ende des „Tagebuchs“.
Zusammenfassung:
Die moderne Heiztechnik einer Wärmepumpe funktioniert grundsätzlich auch im Altbau.
Das Hybrid-System, d.h. die Zusammenarbeit zwischen Gaskessel und Wärmepumpe, funktioniert nicht immer.
Die ViCare-App des Herstellers Viessmann ist immer wieder wegen Problemen des Programms nicht verfügbar und liefert immer wieder unplausible Werte.
Der Einbau und die Steuerung einer Wärmepumpe dürften viele Heizungsbauer überfordern.
Die laufenden Betriebskosten sind (nach den Preisen von 2024 und 2025) nicht niedriger als bei einer Gasheizung.
Die Investitionskosten sind auch mit staatlicher Förderung um ein Vielfaches höher als bei einer Gasheizung. Mit einer Amortisation der Mehrkosten ist nicht innerhalb überschaubarer Zeit zu rechnen.
Die höheren Wartungskosten für ein aus zwei Komponenten bestehendes Hybrid-System sollten vor der Entscheidung für eine Anschaffung berücksichtigt werden.
Ob spezielle (dynamische?) Wärmepumpen-Stromtarife sinnvoll sind, bleibt zu klären.
Aussagen der CDU im Wahlkampf 2025 und bisheriges Regierungshandeln wirken eher abschreckend. Verlässliche Aussagen zur langfristigen Wirtschaftlichkeit fehlen. Wer aktuell trotzdem einen Altbau auf Wärmepumpe umrüstet, braucht Geld und Idealismus. ….
Eine freundliche Einladung: Solidario und Café Marie an der Marktallee (15.1.2026, Foto: Henning Klare)
… auf der Blauen Bank im Café Marie
Der bunte Treffpunkt in Hiltrups Mitte ist noch etwas bunter geworden. Solidario und Café Marie sind seit vielen Jahren Anlaufpunkt für vertrauliche Runden. Im kleinen Weltladen gibt es immer wieder reizvolle Kleinigkeiten zu entdecken. Dahinter versammeln sich regelmäßig die Knobel- und Kartenrunden, hier redet man ungestört miteinander. ….
Am Jahreswechsel ist Zeit, sich mit der phänomenalen neuen Technik zu befassen. Die Medien sind geradezu besoffen von Künstlicher Intelligenz, und auch im Arbeitsalltag breitet sich KI rasend schnell aus. Sowohl in der Wirtschaft als auch in den Verwaltungen verspricht man sich Rationalisierungseffekte, ….
Zwei Autos begegnen sich auf der Kreuzung. Der Linksabbieger muss warten, bis der entgegenkommende Rechtsabbieger die Kreuzung verlässt – aber er fährt. Mit raschem Schwung nimmt er dem anderen die Vorfahrt. Frech. Junger Mann am Steuer. Typisch? ….
Das Bürger- und Beratungszentrum “Alte Post – Berg Fidel” (Münster, Rincklakeweg 21) / Der Quartierstreff Berg Fidel bietet ein Programm- und Beratungsangebot für die BürgerInnen dieses dicht besiedelten Stadtteils. Es wird getragen von vielfältigem ehrenamtlichem Engagement. …
Die Westfälischen Nachrichten aus Münster driften weiter nach rechts. Die Redaktion wird schleichend verkleinert, und die Lücken werden gefüllt mit dem Nachdruck umfangreicher Artikel der NZZ Deutschland. Die NZZ Deutschland – ein Ableger der ehemals seriösen Neuen Züricher Zeitung – geriert sich als Medienplattform der Rechtsradikalen in Deutschland. Es ist zu vermuten, dass die WN nichts bezahlen muss für die Erlaubnis, diese rechtsradikale Propaganda nachzudrucken: Das ist kostenlose Vergrößerung der Reichweite.
Die „Öffentlichrechtlichen“ werden gern angegriffen. Wenn SWR, NDR, WDR und Kollegen nüchtern und richtig über Politik berichten, dann ist das der Politik oft nicht genehm. Wer möchte nicht gut aussehen, auch wenn die Reden und Taten unsinnig sind? Das war schon immer so. Der WDR wird gern als Rotfunk verunglimpft, und schon Kanzler Adenauer – lang ist’s her – haderte mit dem Fernsehen.
Von der anderen Seite greifen die Zeitungsverleger an. Den Zeitungen geht’s schlecht, die Werbeeinnahmen sind weggebrochen. Da schlagen sie auf die „Öffentlichrechtlichen“ ein und wollen deren Nachrichtenportale verbieten.
Jetzt haben wir einen neuen Medienstaatsvertrag, und damit haben wir den Salat. ….