Minister, die sich um ihr Ministerium nicht kümmern, werden gefeuert. Minister, die der Kanzlerin auf dem Kopf herumtanzen, werden gefeuert. Entweder sofort oder später, Merkel hat sie noch alle erledigt. Mehr ist über Herrn Spahn eigentlich nicht zu sagen. Seine Biertischsprüche über Sicherheit und Ordnung bringen nur eins: Sie bringen seine CDU in Nordrhein-Westfalen zur Weißglut. Die hat nämlich in der vorigen schwarz-gelben NRW-Koalition die Polizei zusammengestrichen und muss seine Tiraden auf sich beziehen. Dabei ist dies Gedröhne von „rechtsfreiem Raum“ oder „No-go-Area“ so substanzlos, dass sich selbst die FAZ nicht dafür erwärmen kann, und das heißt schon viel.
Spahn musste 2025 seine Ämter als CDU-Fraktionsvorsitzender im Bundestag und als Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestags aufgeben. Als Minister war er für zweifelhafte überteuerte Einkäufe von Corona-Masken verantwortlich, als Fraktionsvorsitzender für die Beschädigung des Bundesverfassungsgerichts bei der Richterwahl. 2025 wurde bekannt, dass er zusammen mit seinem Ehemann entgegen der auch von ihm vertretenen Parteilinie in den USA eine Leihmutterschaft in Auftrag gegeben hatte. Er wechselte danach in den Haushaltsausschuss – den wichtigsten Ausschuss des Bundestags – und schwänzte Sitzungen, um Urlaub zu machen.
(DIeser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 29.9.2026.)